Ein Tag bei Schritt für Schritt mit Milli

Hallihallo Leute! Ich bin Mili und ein echter Wirbelwind! Sobald Mama mich aus dem Auto lässt darf man mich nicht mehr aus den Augen lassen. Lukas und Manuel fahren mit mir mit von der Schule zu Schritt für Schritt. Lukas ist übrigens mein bester Freund und hilft mir oft. Er trägt mir zum Beispiel den Rollator die Stufen hinauf, sodass ich nicht den langen Weg über die Rampe gehen muss. Dafür habe ich nämlich überhaupt keine Zeit. Ich möchte so schnell wie möglich zum Essen. Am Dienstag kocht Andrea für uns und mit ihr „darf“ (muss!!!) ich auch rasten obwohl ich überhaupt nicht müde bin. Die Erwachsenen behaupten immer, ich brauche eine Pause, dass ich dann wieder Energie habe für die Therapie. Pff, alles Blödsinn. Lieber würde ich mich ja zu Lukas kuscheln als hier auf der Liege zu bleiben, aber es hilft ja doch nichts. Inzwischen ist auch Nora aus der Diakonie gekommen. Sie war am Vormittag arbeiten und ist jetzt zur Physiotherapie eingeteilt. Ich würde soooo gerne zuschauen, aber danach bin ich ja auch endlich dran. Diese blöde Warterei immer. Jede Woche das gleiche. Naja, ich gebe es ja zu, vielleicht ist die Schule ja wirklich anstrengend und meine Freunde rasten ja auch aber liegen bleiben will ich trotzdem nicht. Jetzt, jetzt! Endlich! Juhuu, die Therapeutin kommt zu mir. Jetzt geht es los! Und sie hat sogar das Bärenmemory dabei, mein absolutes Lieblingsspiel! Zuerst darf mich Elisabeth noch etwas durchbewegen, aber dann will ich endlich etwas Spannenderes machen. Also spielen wir eine Runde mit den Bären und dann darf ich auch noch auf den Galileo. Der ist so cool, da stelle ich mich ganz alleine drauf und schalte ein. Danach helfe ich auch Lukas damit. Ich mache sozusagen die Therapie mit ihm. Wir machen eigentlich fast alles zusammen. Wenn er in der Therapie eine neue Aufgabe bekommt, will ich das auch sofort machen. Was der kann, kann ich schon lange ;).

Dann schnapp ich mir unsere Praktikantin Anna-Maria und jage sie durchs gesamte Schulhaus, um meinen Freund, den Hausmeister zu suchen. Ich gebe nicht auf bis ich ihn gefunden habe. Dann gehen wir wieder zurück zu den anderen Kindern. Ich möchte lieber spielen, aber schon ist die nächste Therapie in vollem Gang. Diesmal Ergo mit Martina. Ich versuche mich zu konzentrieren, aber Nora, Lukas und Manuel sind mindestens genauso spannend wie die Arbeit die vor mir liegt. Während ich noch fleißig bin, ist Lukas bereits dabei, die Jause herzurichten. Endlich darf ich mir auch meine Jause aussuchen. Ich weiß ganz genau welches Joghurt ich heute will, und bitte mit Keksen reingebröselt. Ach ich mach das einfach selber. Löffel holen und los geht’s. Mahlzeit! Nach der Jause habe ich endlich Zeit zu Spielen. Lukas muss natürlich mitmachen, denn alleine macht es nur halb so viel Spaß.

Was Millis Eltern dazu sagen:

Wenn man sieht, was Maxi für Fortschritte gemacht hat, dann weiss ich wieder, warum wir für Schritt für Schritt so kämpfen!

Susi, Mutter von Maximilian

„Ich bin froh, dass es Maxi bei Schritt  für Schritt so gut geht und er weiterhin in seiner Entwicklung gefördert wird!“

Ingrid, Oma von Maxi

„Maxi liebt die Kinder. Er genießt es, wenn er nicht alleine ein Therapieprogramm machen muss. Ich finde es super, wenn er bei Schritt für Schritt ist.“

Barbara, Oma von Maxi

Ein paar Fotos

Ein Tag bei Schritt für Schritt, Verein zur Förderung behinderter Kinder. Tirol.
Ein Tag bei Schritt für Schritt, Verein zur Förderung behinderter Kinder. Tirol.
Ein Tag bei Schritt für Schritt, Verein zur Förderung behinderter Kinder. Tirol.